Schöneck/Karlsruhe, Mai 2011 – „Naturheilkunde - Bewährtes und Neues vereint“ heißt das Motto des diesjährigen Deutschen Heilpraktikerkongresses, der am 18. und 19. Juni 2011 zum 21. Mal in Folge im Karlsruher Messe- und Kongresszentrum (KMK) stattfindet.
Depressionen und psychische Erkrankungen belasten nicht nur die Seele der betroffenen Patienten und ihr Umfeld, sie bilden als Volkskrankheit auch eine Last für die Volkswirtschaft. Nach Berechnungen leiden rund vier Millionen Menschen in Deutschland unter psychischen Erkrankungen, Tendenz steigend. Einem aktuellen Report der Allianz-Versicherung zufolge, verursachen Depressionen jährlich einen volkswirtschaftlichen Schaden von 22 Milliarden Euro. 9,3 Milliarden Euro Schaden entstünden dadurch, dass erkrankte Menschen weiterhin zur Arbeit gingen, statt sich behandeln zu lassen. 2010 war fast jeder zehnte Fehltag darauf zurückzuführen; das ergab eine Analyse der Krankmeldungen von mehr als zehn Millionen Versicherten durch das Wissenschaftliche Institut der AOK. Nicht eingerechnet die zunehmenden Fälle von Burn-out und totaler Erschöpfung, die nicht zu den psychischen Erkrankungen zählen, aber hochgerechnet auf alle gesetzlich Versicherten mit 1,8 Millionen Fehltagen berechnet werden müssen. Psychische Erkrankungen scheinen nach wie vor in der Gesellschaft stigmatisiert zu sein und viele Betroffenen scheuen davor zurück, sich frühzeitig einem Therapeuten oder Heilpraktiker anzuvertrauen.
„Burn-out – neue Therapieoptionen“ heißt ein Vortrag von Heilpraktiker und Diplompädagoge Bernhard Deipenbrock. Als Modekrankheit eingestuft, hat sich das Burn-out-Syndrom zu einer ernsthaften Erkrankung mit weitreichenden Folgen entwickelt. Der Vortrag stellt fundiert die Ursachen, die Phasen, die Behandlungsmöglichkeiten und Möglichkeiten der Prävention dar. Primär werden naturheilkundliche Therapieoptionen und damit zusammenhängende neue und vielversprechende Ansätze dargestellt.

Stefanie Aufsatz, Heilpraktikerin und Lehrbeauftragte des FVDH für Psychosomatik, Holistische Heil-Energetik und Meditation, widmet sich dem Thema „Burn-out - der Infarkt der Seele“. Das „Ausgebrannt-Sein“ ist die letzte Phase einer Lebensentwicklung, die sich für die Betroffenen und ihr Umfeld meist unmerklich über eine lange Zeit hingezogen hat. Durch gesellschaftliche Vorgaben, das Ideal der ununterbrochenen Aktion und Dynamik wird ein Lebensgefühl suggeriert, das für Menschen nicht „artgerecht“ und unerfüllbar ist. Im Allgemeinen werden körperliche Anzeichen ernster genommen als seelische und/oder geistige. Der Vortrag zielt darauf, Bewusstsein zu schaffen für die Früherkennung des Burn- out-Syndroms.
Der Deutsche Heilpraktikerkongress ist eine Fachveranstaltung für Heilpraktiker, Therapeuten oder Heilpraktikeranwärter aus dem gesamten süddeutschen Raum. Im Mittelpunkt der zweitägigen Fachveranstaltung steht ein thematisch weitgefasstes und fachlich hervorragend besetztes Vortragsprogramm. Im Rahmen der Veranstaltung findet gleichzeitig eine Industrieausstellung mit Ausstellern biologisch-pharmazeutischer und medizinisch-technischer Unternehmen und Anbieter von naturheilkundlichen Produkten, Dienstleistungen und Geräten statt.

Über Die Deutschen Heilpraktikerverbände (DDH):
Die DDH ist eine Gemeinschaftsinitiative der vier großen, bundesweiten Heilpraktiker-Berufs- und Fachverbände: Fachverband Deutscher Heilpraktiker (FDH), Freier Verband Deutscher Heilpraktiker (FVDH), Union Deutscher Heilpraktiker (UDH) und Verband Deutscher Heilpraktiker (VDH). Gemeinsam vertreten sie die überwiegende Mehrheit der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker in allen Fragen der Berufs-, Medizinal- und Standespolitik. Die DDH mit den Einzelverbänden ist damit der Ansprechpartner für Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker gegenüber der Politik, den Medien und Versicherungen.

Pressekontakt:
Monika Gerhardus
Deutscher Heilpraktikerkongress Karlsruhe 2011
Die Deutschen Heilpraktikerverbände
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