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26. Deutscher Heilpraktikertag Karlsruhe 2016
25. Deutscher Heilpraktikerkongress in Karlsruhe am 13. und 14. Juni 2015
Nachlese Deutscher Heilpraktikerkongress Karlsruhe 14. und 15. Juni 2014 Stadthalle Karlsruhe
Am 15. und 16. Juni 2013 fand in Karlsruhe der 23. Deutsche Heilpraktikerkongress statt
September 2011: Neue beihilfefhige Hchstbetrge fr Bundesbeamte - gesicherter Erhalt der Beihilfe durch nderung der Beihilfevorschrift des Bundes
April 2011: Naturheilkunde Bewhrtes und Neues vereint
April 2011: Epigenetik, Hinweisdiagnostik und i-Health traditionelle Heilkunst mit modernen Methoden
Mai 2011: Depressionen und Burn-out sind eine Last fr alle die Betroffenen, die Gesellschaft und die Volkswirtschaft
18. Juni 2007: Deutscher Heilpraktikerkongress:
4. Juni 2007: Natrliches Heilen beruht auf langer Tradition
1. Juni 2007: "Heilpraktiker - Kompetenz fr traditionelle und neue Heilweisen

 
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26. Deutscher Heilpraktikertag Karlsruhe 2016

Am 18. und 19. Juni 2016 fand in Karlsruhe der 26. Deutsche Heilpraktikertag  unter dem Motto „Der Mensch in der Mitte“ im Karlsruher Messe- und Kongresszentrum statt.

Dieser Heilpraktikerkongress ist ein Fachkongress des Dachverbandes Deutscher Heilpraktikerverbände e.V. (DDH), in dem die fünf großen Heilpraktikerverbände in Deutschland in berufspolitischen Fragen eng zusammenarbeiten.

Im Mittelpunkt des Kongresses, an dem 1.500 Besucherinnen und Besucher, praktizierende Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker, Ärztinnen und Ärzte teilgenommen haben, stand ein umfangreiches Fortbildungs- und Vortragsprogramm. In 40 Fachvorträgen und 8 Workshops wurden die folgenden Themen präsentiert: Gesund altern, Schilddrüsenerkrankungen, Schüßler-Salze, das Fibromyalgiesyndrom, die Biologische Neuraltherapie, Pankreaserkrankungen, Immunmodulation bei Krebspatienten, Möglichkeiten und Grenzen der Tumortherapie, die Wechseljahresbeschwerden, Schmerzen im Bewegungsapparat, die Mikrobiologie des Darms, die Spagyrik, das Hormonsystem, Schlafstörungen, die Abrechnung und das Gebührenverzeichnis, die neurologische Untersuchung und Lagerung, die Klinik und Therapie des Haarausfalls, das Praxismarketing, Notfallmaßnahmen in der Naturheilpraxis, die Anaphylaxie, die Prävention und Behandlung von Darmkrebs, entzündliche Darmerkrankungen, die Neurodermitis, Hygiene in der Naturheilpraxis, chronische Rückenschmerzen, die Behandlung von Autoimmunerkrankungen, wirksame Stressbewältigung, Bryonia und Rhus toxicodendron bei Gelenkerkrankungen, die Behandlung der Leber, die Behandlung von Faszien, die Nasenreflextherapie, Rödersche Verfahren, Qigong in der Praxis, die neuro-muskuläre-Relaxation, GuaSha und Schröpftechniken der chinesischen Medizin, Heuschnupfen und Schimmelpilze und die Situation des Heilpraktikerberufes. Zu Beginn des Kongresses fand auch eine Podiumsdiskussion als Kompetenzrunde zum Thema Darmerkrankungen und die verschiedenen naturheilkundlichen Behandlungsansätze statt.

Neben dem umfangreichen Vortragsprogramm hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich bei den 230 Ausstellern in der Ausstellung biologisch-pharmazeutischer und medizinisch-technischer Unternehmen sowie bei Anbietern naturheilkundlicher Produkte und Dienstleistungen zu informieren.

Am Samstag begrüßte der Präsident der Union Deutscher Heilpraktiker (UDH), Hartmut Lockenvitz, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kongresses, die Vertreter der ausstellenden Industrie und die Präsidenten und Vorstandsmitglieder der einzelnen DDH-Verbände.
Der Dachverband Deutscher Heilpraktikerverbände vertritt über die in ihm zusammengeschlossenen Berufsverbände (Fachverband Deutscher Heilpraktiker – FDH, Freie Heilpraktiker – FH, Freier Verband Deutscher Heilpraktiker – FVDH, Union Deutscher Heilpraktiker – UDH, Verband Deutscher Heilpraktiker – VDH) die Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker in Deutschland, kümmert sich um die Vertretung bei den gesetzgebenden Einrichtungen des Bundes und der Europäischen Union, ist Träger der Arzneimittelkommission der deutschen Heilpraktiker und der Gebühren- und Gutachterkommission.
Neben dem Vortragsprogramm nutzen die Heilpraktikerverbände auch das gemeinsame Treffen für ein umfangreiches Programm von berufspolitischen Beratungen. So fand während des Kongresses eine Sitzung des Dachverbandes Deutscher Heilpraktikerverbände e.V. (DDH) zu vielen berufspolitischen Fragen statt. Auch die einzelnen DDH-Verbände nutzen den Kongress für ihre Versammlungen mit ihren Funktionsträgern.

Hartmut Lockenvitz ging in seiner Eröffnungsrede auf die Arbeit von Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern ein, die bei den verschiedenen naturheilkundlichen Behandlungsverfahren immer den Mensch in seiner Gesamtheit von Körper, Geist und Seele ins Zentrum ihrer Sichtweise stellen. Im Unterschied dazu ist bei der allgemeinen medizinischen Versorgung zu beobachten, dass durch eine zunehmende Spezialisierung des Gesundheitswesens mit praktischen Ärzten, Fachärzten und Krankenhäusern es an einem ganzheitlichen Ansatz fehlt - und bedingt durch die zeitliche Überlastung des medizinischen Personals - die Patienten in der schulmedizinischen Behandlung immer schlechter versorgt werden. Hier bieten Heilpraktiker eine echte Alternative für eine umfassende und ganzheitliche Behandlung.

Auch die Arzneimittelkommission der deutschen Heilpraktiker tagte zusammen mit den Trägerverbänden und konnte eine umfangreiche Liste von Themen beraten, wobei besondere Schwerpunkte dabei die Berichte aus den Zulassungskommissionen und Sachverständigenausschüssen, die aktuellen Verfahren zur Arzneimittelsicherheit (Pharmakovigilanz), die Situation des europäischen Arzneimittelrechts und aktuelle Situation des deutschen Arzneimittelgesetzes waren. Besonders bei den Arzneimitteln, Medizinprodukten und den Novellierungen des Arzneimittelgesetzes sind die Arzneimittelkommission und der Dachverband Deutscher Heilpraktikerverbände in einer Zusammenarbeit tätig, um den Beruf des Heilpraktikers weiterhin ausreichend im Arzneimittelgesetz einzubinden. Auch die Besonderheiten im Grenzbereich zwischen Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln wurden erörtert und als Information von Paul Oppel als Sprecher und Arne Krüger als stellv. Sprecher der Arzneimittelkommission an die Mitglieder der AMK und die Trägerverbände weitergegeben.
 
Ein gelungener Heilpraktikerkongress, zu dem man dem Dachverband Deutscher Heilpraktikerverbände gratulieren kann und der Vorfreude auf den 27. Heilpraktikertag Karlsruhe am 10. & 11. Juni 2017 erzeugt.
 
Arne Krüger

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25. Deutscher Heilpraktikerkongress in Karlsruhe am 13. und 14. Juni 2015

Am 13. und 14. Juni 2015 fand in Karlsruhe der 25. Deutsche Heilpraktikerkongress unter dem Motto „Naturheilkunde – individuell und ganzheitlich Behandeln“ im Karlsruher Messe- und Kongresszentrum statt.

Im Mittelpunkt dieses Kongresses, an dem 1.200 praktizierende Heilpraktikerinnen, Heilpraktiker und auch Ärzte teilgenommen haben, stand ein umfangreiches Fortbildungs- und Vortragsprogramm mit 48 Fachvorträgen.

Neben dem thematisch breit gefächerten, höchst interessanten Vortragsprogramm hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich bei den 224 Ausstellern in der Ausstellung biologisch-pharmazeutischer und medizinisch-technischer Unternehmen sowie bei Anbietern naturheilkundlicher Produkte und Dienstleistungen zu informieren.

Am Samstag begrüßte der Vorstand des Freien Verbandes Deutscher Heilpraktiker (FVDH), Matthias Mertler, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kongresses, die Vertreter der ausstellenden Industrie und die Präsidenten und Vorstandsmitglieder der einzelnen DDH-Verbände und ging auf das Jubiläumsmotto ein:
Bei den HeilpraktikerInnen wird das Behandeln großgeschrieben!
Die praktische Arbeit am Patienten gegen alle Anfeindungen und schulmedizinischen Begehrlichkeiten, denen sich die Heilpraktikerschaft in den letzten Jahrzehnten ausgesetzt sah, wirksame ganzheitliche Therapiekonzepte und die individuelle Betreuung unserer Patienten ohne Kassenzwänge und Therapieleitlinien sind die Grundlagen für erfolgreiches, therapeutisches Arbeiten.

Dieser Heilpraktikerkongress ist ein Fachkongress des Dachverbandes Deutscher Heilpraktikerverbände e.V. (DDH), in dem die fünf großen Heilpraktikerverbände in Deutschland in berufspolitischen Fragen zusammenarbeiten.
Der Dachverband Deutscher Heilpraktikerverbände vertritt über die in ihm zusammengeschlossenen Berufsverbände (Fachverband Deutscher Heilpraktiker – FDH, Freie Heilpraktiker – FH, Freier Verband Deutscher Heilpraktiker – FVDH, Union Deutscher Heilpraktiker – UDH, Verband Deutscher Heilpraktiker – VDH) die Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker in Deutschland, kümmert sich um die Vertretung bei den gesetzgebenden Einrichtungen des Bundes und der Europäischen Union, ist Träger der Arzneimittelkommission der deutschen Heilpraktiker und der Gebühren- und Gutachterkommission.

Neben dem Vortragsprogramm nutzten die Heilpraktiker-Verbände auch das gemeinsame Treffen für ein umfangreiches Programm von berufspolitischen Beratungen. So fand während des Kongresses eine Sitzung des Dachverbandes Deutscher Heilpraktikerverbände e.V. (DDH) zum Thema Abrechnungsfragen, Gebührenverzeichnis und Beihilfeerstattungen statt.
Dabei wurden auch die Zertifizierung von Aus- und Fortbildungen für Heilpraktiker, die Umfrage der Stiftung Deutscher Heilpraktiker und die allgemeine Berufspolitik beraten.

Auch die Arzneimittelkommission der deutschen Heilpraktiker tagte zusammen mit den Träger- und Kooperationsverbänden und konnte eine umfangreiche Liste von Themen „abarbeiten“.

Alles in allem war es wieder ein gelungener Heilpraktikerkongress, der Vorfreude auf den  26. Heilpraktikerkongress in Karlsruhe am 18. und 19. Juni 2016 erzeugt.


Bis dahin wünschen wir allen Kolleginnen und Kollegen eine angenehme Sommerzeit, beste Gesundheit und einen erfolgreichen Praxisalltag.

Siegfried Schierstedt & Matthias Mertler

Deutscher Heilpraktikerkongress Karlsruhe 2015
Dachverband Deutscher Heilpraktikerverbände e.V.
Organisation

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Nachlese Deutscher Heilpraktikerkongress Karlsruhe 14. und 15. Juni 2014 Stadthalle Karlsruhe

Ich war überwältigt. Die große Anzahl der Aussteller und die guten Fachvorträge haben mich sehr beeindruckt.
Stellvertretend für viele Rückmeldungen zitiert aus einem Schreiben einer Heilpraktiker-Kollegin aus Rheinland-Pfalz


Seit mehreren Jahrzehnten richten die im DDH - Dachverband Deutscher Heilpraktikerverbände - zusammengeschlossenen fünf Heilpraktiker-Berufsverbände FDH, FH, FVDH, UDH und VDH den „Deutscher Heilpraktikerkongress Karlsruhe“ aus. Dieser Kongress ist speziell auf die Bedürfnisse der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker zugeschnitten.

Auf dem diesjährigen Kongress in der Stadthalle Karlsruhe vom 14. - 15. Juni 2014 stellten 237 Aussteller der naturheilkundlich-orientierten pharmazeutischen und Geräte-Industrie Ihre Produkte vor, die Ausstellungsfläche war komplett ausgebucht.

Viele Aussteller mussten ihren seit vielen Jahren angestammten Platz verlassen. Die Stadt Karlsruhe setzte neue Sicherheits- und brandtechnische Verordnungen durch. Notwendig wurden deutlich breitere Gänge im Aussteller-Bereich und viele neue Fluchtweg-Zonen, die durch Brandwachen der Stadt überwacht wurden. Dadurch gingen Ausstellerflächen im Kernbereich des Kongresses verloren, ganze Foyerbereiche wurden für die Ausstellung gesperrt.
Wir haben diese Maßnahmen mit getragen, da sie im Katastrophenfall die Sicherheit der Besucher und der Aussteller sicherstellt.

Über 40 engagierte Referentinnen und Referenten gestalteten 48 Fachvorträge (30 Fachvorträge am Samstag und 18 Fachvorträge am Sonntag) kompetent und praxisnah. Die Palette reichte von der Baunscheidt-Therapie, der medizinischen Heilhypnose, unterschiedlichster Themen zur klassischen Homöopathie, den Notfall-Vorträgen und Vorträgen zu Abrechnungsfragen, um nur einige wenige Themenbereiche zu nennen.

Der Kongress wurde von 1.225 Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern besucht.

Der Deutsche Heilpraktikerkongress Karlsruhe 2015 findet vom 13. bis 14. Juni 2015 wieder in der Stadthalle Karlsruhe statt.

Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an das Organisationsbüro 2015
Weseler Str. 19-21
48151 Münster
Telefon: 0251/136886
Telefax: 0251/392736
E-Mail: info@fvdh.de


Programmatische Eckpunkte aus der Eröffnungsrede "Die Zukunft der Heilpraktiker" auf der gut besuchten Eröffnungsveranstaltung am 14.06.2014 im Hans-Thoma-Saal der Stadthalle Karlsruhe

Einfluss und Stärke der Heilpraktiker/innen
Wir müssen berücksichtigen, dass es in Deutschland derzeit lt. dem Statistischen Bundesamt 34.000 Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker gibt. Uns stehen - je nach Betrachtungsweise gegenüber oder bei: 400.000 Mitglieder (Ärzte) in der Bundesärztekammer, davon sind alleine 60.0000 kassenzugelassene Ärzte. Alleine hieraus ergibt sich die Notwendigkeit der Bündelung unserer Kräfte in berufspolitischen Fragen, wie es im DDH-Dachverband Deutscher Heilpraktikerverbände durchgeführt wird.

Der DDH-Dachverband Deutscher Heilpraktikerverbände wird gebildet und vertreten durch:
Christian Wilms, Präsident des FDH,  Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V.
Siegfried Schierstedt und Matthias Mertler, Vorsitzende des FVDH,
Freier Verband Deutscher Heilpraktiker e.V.
Dieter Siewertsen, Vorsitzender des FH, Freie Heilpraktiker e.V.
Hartmut Lockenvitz, Präsident der UDH, Union Deutscher Heilpraktiker e.V.
Heinz Kropmanns, Präsident des VDH, Verband Deutscher Heilpraktiker e.V.

In den Verbänden des DDH sind ca. 18.000 Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker organisiert.

Naturheilkunde und Heilpraktiker/innen sind eine Einheit
Ein allgemeines Bekenntnis fast aller politischen Gruppierungen zur Naturheilkunde existiert, ein allgemeines Bekenntnis zu den Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern aber gibt es nicht. Es ist unsere Aufgabe, das Verständnis zu schaffen, dass Naturheilkunde und Heilpraktiker eine Einheit sind. Das eine kann nicht ohne das andere qualifiziert existieren. Wir sind in gewisser Weise der Stachel im Fleisch der Universitätsmedizin, weil wir immer wieder in der Lage sind, den Patientinnen und Patienten eine andere Medizin zu bieten, die sie sonst in dieser Form im normalen schulmedizinischen Betrieb nicht bekommen würden.

Wir sind uns auch sicher, dass unser Überleben nicht durch eine Art vorauseilenden Gehorsams sichergestellt werden kann. Je näher wir in Ausbildung und Praxis an die Ärzteschaft heranrücken, desto eher werden wir assimiliert und einverleibt. Unsere Chance zum Überleben besteht darin, dass wir selbstbewusst unsere bewährte Rolle ausüben. Wir sind keine Ärzte. Wir wollen auch keine Ärzte werden. Wir sind Gesundheitsdienstleister, wenn man es mal mit einem modernen Begriff prägt, die sich auf die Naturheilkunde, die Homöopathie und viele andere nicht universitär anerkannte Heilmethoden spezialisiert haben.

Sektorale Heilpraktikerzulassungen
Wenn andere Gesundheitsberufe wie die Physiotherapeuten nach mehr Kompetenz streben, dann sollen sie das gefälligst über ihre eigene Berufsgesetze machen und nicht versuchen, das Heilpraktikergesetz zu missbrauchen mit unbekanntem Risiko für uns. Wir haben gar nichts dagegen, dass sie auf ihrem Gebiet diagnostizieren, aber das sollen sie über ihre Berufsgesetze machen und nicht über unsere.

Wir benötigen in dem Sinne den Schutz der Parlamente, den Schutz der Ministerien, den wir bisher vielleicht noch nicht laut genug eingefordert haben. Wir brauchen keine weitere Verunsicherung, sondern wir brauchen Rechtssicherheit für unsere Arbeit.

Frauenquote
Noch ein abschließendes Argument für uns Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker. Vor kurzem war in einer Verlautbarung des Bundeswirtschaftsministeriums zu lesen, dass in der allgemeinen Wirtschaft der Anteil der selbständigen Frauen bei 7,5 % liegt. Wir haben durchgängig einen Kolleginnenanteil in den selbständigen Praxen von ca. 75%. Auch das ist ein Argument, das wir in Zukunft sehr viel stärker in die Waagschale werfen sollten.

Heilpraktikerzulassung: Moderner Verbraucherschutz
Das Heilpraktikergesetz ist kein Fachprüfungsgesetz, das sollte es auch nie sein. Neben aller von den Verbänden und Schulen durchgeführten Qualitätssicherung gibt es ein letztes vielleicht wichtigstes Argument und das auch für die gesamte europäische Ebene. Die klassischen und wissenschaftlichen Studienanalysen müssen bei den meisten unserer Heilmethoden versagen. Bei uns ist der ganze Mensch Ausgangspunkt jeder Betrachtung und nicht die isolierte Krankheit, das Arzneimittel oder die Therapiemethode. Universitätsbegutachtungen nach alten Regeln müssen aufgrund der ganzheitlichen Sicht des Menschen bei uns scheitern. Das Heilpraktikergesetz dagegen ist mit seinen Ausprägungen durch den Bundesgerichtshof und das Bundesverfassungsgericht ein Regelwerk, das der Bevölkerung einen höchstmöglichen Schutz bei der Anwendung nicht universitärer Heilmethoden durch ein Zulassungs- und medizinisches Überprüfungsverfahren gibt, das in Europa einmalig ist.

Es setzt bewusst an der medizinischen Beurteilungsfähigkeit der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker an und nicht an den nicht wissenschaftlich überprüfbaren Methoden. Das Heilpraktikerregelwerk ist damit fast revolutionärer modernster Verbraucherschutz und das sollten wir durchaus gerade in der heutigen Diskussion stärker in die Waagschale werfen.


Deutscher Heilpraktikerkongress Karlsruhe 2014 GbR
Organisationsbüro 2014
Benrather Schloßallee 49-53
40597 Düsseldorf
Telefon 0211/9017290
E-Mail karlsruhe2014@ddh-online.de

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Am 15. und 16. Juni 2013 fand in Karlsruhe der 23. Deutsche Heilpraktikerkongress statt

„Bewegung ist Leben“

Dieser vom „Dachverband Deutscher Heilpraktikerverbände e.V.“ ausgerichtete größte Fachkongress des Berufsstandes wurde am Samstag durch den Präsidenten des FDH und diesjährigen Organisator des Kongresses, Christian Wilms, mit einem berufspolitischen Statement eröffnet. Im Namen des Dachverbandes erläuterte er die berufspolitischen Grundlagen der gemeinsamen Arbeit und die besondere Stellung des Heilpraktikerberufes im Gesundheitswesen. Dabei ging er auf den Aspekt der Ganzheitlichkeit, die besondere Berufsethik des Heilpraktikerberufes, seine Bedeutung im Gesundheitssystem und die Aufgabe des Berufsstandes ein. In einer pluralistischen Gesellschaft müsse es dem Menschen möglich sein, die Behandlung zu wählen, die er möchte, und dem Behandler zu dem er Vertrauen habe.
Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung durch die wunderbar spielende Saxofonistin Regina Degado.

Der Dachverband Deutscher Heilpraktikerverbände vertritt mit den in ihm zusammengeschlossenen Berufsverbänden (Fachverband Deutscher Heilpraktiker – FDH, Freie Heilpraktiker – FH, Freier Verband Deutscher Heilpraktiker – FVDH, Union Deutscher Heilpraktiker – UDH, Verband Deutscher Heilpraktiker – VDH) die Mehrheit der Heilpraktiker in Deutschland.
Der Dachverband unterstützt den Berufsstand bei den Behörden des Bundes und in der europäischen Union, kümmert sich um die Qualitätssicherung, informiert Interessenten und sorgt für eine gute Pressearbeit.
Außerdem finanziert und trägt der DDH die Arzneimittelkommission (AMK) sowie die Gebühren- und Gutachterkommission im DDH. Diese Kommissionen nutzten den Kongress ebenfalls zu Beratungen und Gesprächen mit den Vorständen der Verbände.

Im Rahmen des Kongresses tagten auch die Vorstände des Dachverbands Deutscher Heilpraktikerverbände und die Arzneimittelkommission der deutschen Heilpraktiker, um die wichtigsten berufspolitischen und arzneimittelpolitischen Fragen zu beraten.

Ab 10:15 Uhr am Samstagmorgen begann dann das umfangreiche Vortragsprogramm mit insgesamt 40 Vorträgen aus den unterschiedlichsten Themenbereichen. Neben der Präsentation des Hauptthemas „Bewegung und Erkrankungen des Bewegungsapparates“ gab es unter anderem Vorträge zum Diabetes mellitus, zur Augendiagnose, zum Impfen, zur Schmerztherapie, zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und kardiologischen Notfällen wie auch zu Abrechnungsfragen und Praxisorganisation.
Die große Industrieausstellung mit circa 280 Ausstellern aus allen Bereichen der Naturheilkunde wurde von den rund 1.800 Besuchern des Kongresses rege genutzt.

Dank sagen wir allen an der Vorbereitung und Durchführung des Kongresses Beteiligten, sowie den Referentinnen und Referenten und nicht zuletzt der ausstellenden pharmazeutischen Industrie für die Teilnahme.

Wir freuen uns auf den nächsten gemeinsamen Heilpraktikerkongress am 14./15. Juni 2014.

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September 2011: Neue beihilfefhige Hchstbetrge fr Bundesbeamte - gesicherter Erhalt der Beihilfe durch nderung der Beihilfevorschrift des Bundes

Am 23.09.2011 haben sich Vertreter der großen Heilpraktikerverbände auf Einladung des Bundesministeriums des Inneren (BMI) in Berlin mit dem Referatsleiter Herrn Ditmar Lümmen getroffen.
Aufgrund des Bundesverwaltungsgerichtsurteiles  (2C 61.08) vom 12.11.2009 gab es Klärungsbedarf bezüglich der Beihilfegewährung für Heilpraktikerbehandlungen. Nachdem im Saarland die Beihilfe für Heilpraktikerleistungen ersatzlos gestrichen wurde, war es klar, dass wir dringend ein Gespräch mit dem zuständigen Ministerium in Berlin suchen mussten. Auf Anfrage beim BMI wurde deutlich, dass die Kostenentwicklung der Heilpraktiker unter Beobachtung steht.
Die Kollegen des Gutachter- und Gebührenausschusses Siegfried Kämper, Franz Dieter Schmidt, Karl-Fritz König und Frank Haseloff führten die Gespräche im BMI. Dabei wurde deutlich, dass sowohl der Bund als auch einige Länder mit großer Sorge feststellen mussten, dass für Heilpraktikerbehandlungen deutlich mehr Kosten entstanden sind als in den davor liegenden Jahren. Um die haushaltsrechtliche Vertretbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für Leistungen der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker zu verbessern und weiterhin zu gewährleisten, gab es ein offenes Gespräch zwischen allen Beteiligten. Die vom BMI vorgelegte neue Erstattungstabelle wurde diskutiert. Einige beihilfefähige Beträge liegen nun niedriger als zuvor aber sehr nahe am sogenannten GOÄ-Schwellenwert. Grundvoraussetzung für den Erhalt der Beihilfefähigkeit für das BMI war, dass bei vergleichbaren Leistungen der Heilpraktiker weniger Honorar erhält als ein Arzt. Dies widerspricht auch nicht dem  Bundesverwaltungsgerichtsurteil, wonach die Beihilfe neu geregelt werden sollte und das lediglich gerügt hat, dass die bisherige Bezugnahme auf ein Verzeichnis aus 1985 nicht mehr rechtens sein kann. Nach diesem Urteil gilt als angemessen der Betrag, der einem Arzt für eine vergleichbare Leistung zugebilligt wird und in der GOÄ verbindlich definiert wurde. Allerdings muss dieser Betrag nicht in dieser Höhe erstattet werden, weil die Kostenstruktur und Ausbildung zwischen Arzt und Heilpraktiker unterschiedlich zu bewerten sind. Somit hat das Bundesverwaltungsgericht einen gewissen „Spielraum“ nach unten gebilligt. Unstrittig ist auch, dass es im Ermessen des Bundes und der Länder liegt, für seine Beamten Zuschüsse zu Behandlungen bei einem Heilpraktiker zu gewähren oder nicht.
Bei der Erstellung der neuen Tabelle wurde neben dem Wirtschaftlichkeitsgebot in besonderer Weise den Belangen der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker Rechnung getragen. Grundsätzlich werden Heilpraktikerleistungen als wertvoller Beitrag für die Gesundheit respektiert, jedoch musste das Bundesverwaltungsgerichtsurteil umgesetzt werden.
Bis zur Höhe der Beträge, die gemäß der neuen Leistungstabelle gelistet sind, wird der Bund ab dem 1.10.2011 Beihilfe für seinen Bereich gewähren.  Auf die in der Anlage genannten beihilfefähigen Höchstbeträge hat der Bund eine Zusage auf unbestimmte Zeit gemacht.
Selbstverständlich bleibt es jedem Heilpraktiker wie bisher überlassen, welche Honorarhöhe er mit seinem Patienten vereinbart. Beihilfe vom Bund wird jedoch nur im Umfang der neuen Tabelle gewährt. 

Herr Lümmen sieht derzeit die Beihilfe für uns gesichert. Wir Heilpraktiker konnten vermitteln, dass wir nicht nur qualitativ hochwertige Gesundheitsdienstleistungen anbieten, sondern auch einen Beitrag zur Kostendämpfung  leisten.
Fazit: Schaut man sich die neue Tabelle an, so kann insgesamt von einer Besserung gegenüber der alten Beihilferegelung gesprochen werden. Es gibt auch Abstriche und diese sind natürlich unangenehm, jedoch weit weniger schmerzlich als ein kompletter Wegfall der Beihilfe. Es darf nicht übersehen werden, dass die für die Staatskasse unerwünschte Kostensteigerung einen Handlungsbedarf ergeben hat. Da bei Beamten auch eine Zusatzversicherung nach bisheriger Leistungszusage keinesfalls immer den GOÄ-Schwellenwert abgedeckt hat, ist ohnehin jeder Heilpraktiker gut beraten so abzurechnen, dass eine mögliche Selbstbeteiligung nicht zu hoch ausfällt.

F.D. Schmidt
Vorsitzender des Gutachter- und Gebührenausschusses
Dachverband Deutscher Heilpraktikerverbände e.V.

 

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April 2011: Naturheilkunde Bewhrtes und Neues vereint

Schöneck/Karlsruhe, April 2011 – „Naturheilkunde – Bewährtes und Neues vereint“ heißt das Motto des diesjährigen Deutschen Heilpraktikerkongresses, der am 18. und 19. Juni 2011 zum 21. Mal in Folge im Karlsruher Messe- und Kongresszentrum (KMK) stattfindet. Der Heilpraktikerkongress ist eine Fachveranstaltung für Heilpraktiker, Therapeuten oder Heilpraktikeranwärter aus dem gesamten süddeutschen Raum.
Im Mittelpunkt der zweitägigen Fachveranstaltung steht ein thematisch weitgefasstes und fachlich hervorragend besetztes Vortragsprogramm. Kompetente Referenten präsentieren Diagnose- und Therapiemethoden und informieren kompetent und verständlich über neue oder bewährte Heilverfahren. Die Themenpalette reicht von Arzneipolitik bis Genetik, vom Immunsystem bis hin zur Schmerztherapie. Auch Prävention durch gesunde Ernährung als Domäne der Naturheilkunde steht auf dem Programm.
Im Rahmen der Veranstaltung findet gleichzeitig im Foyer und auf mehreren Geschossen des Kongresszentrums eine Industrieausstellung mit Ausstellern biologisch-pharmazeutischer und medizinisch-technischer Unternehmen und Anbieter von naturheilkundlichen Produkten, Dienstleistungen und Geräten statt.

Über Die Deutschen Heilpraktikerverbände (DDH):
Die DDH ist eine Gemeinschaftsinitiative der vier großen, bundesweiten Heilpraktiker-Berufs- und Fachverbände: Fachverband Deutscher Heilpraktiker (FDH), Freier Verband Deutscher Heilpraktiker (FVDH), Union Deutscher Heilpraktiker (UDH) und Verband Deutscher Heilpraktiker (VDH). Gemeinsam vertreten sie die überwiegende Mehrheit der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker in allen Fragen der Berufs-, Medizinal- und Standespolitik. Die DDH mit den Einzelverbänden ist damit der Ansprechpartner für Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker gegenüber der Politik, den Medien und Versicherungen.

Pressekontakt:
Monika Gerhardus
Deutscher Heilpraktikerkongress Karlsruhe 2011
Die Deutschen Heilpraktikerverbände
Kongressorganisation: Waldstr. 21, 61137 Schöneck
Telefon 06187-990603 • Fax 06187-9928075
Internet: http://null// • E-Mail: karlsruhe2011@ddh-online.de

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April 2011: Epigenetik, Hinweisdiagnostik und i-Health traditionelle Heilkunst mit modernen Methoden

Schöneck/Karlsruhe, April 2011 – „Naturheilkunde - Bewährtes und Neues vereint“ heißt das Motto des diesjährigen Deutschen Heilpraktikerkongresses, der am 18. und 19. Juni 2011 zum 21. Mal in Folge im Karlsruher Messe- und Kongresszentrum (KMK) stattfindet.
Heilpraktiker Willy Hauser, Präsident des Deutschen Naturheilbundes (DNB), beantwortet in seinem Vortrag „Lebensängste – Iridologie und Epigenetik schaffen Wege aus dem Leiden“ die Frage, warum sich gerade der Blick ins Auge hervorragend zur Erkennung von Angstsyndromen eignet. Dabei werden diverse bekannte Arten von Lebensängsten präsentiert und ihre Entwicklung zu einer Krankheit aufgezeigt. Die mittlerweile weltweite Erforschung der Epigenetik verändert sowohl Diagnostik als auch Therapiemöglichkeiten, da sie das Spannungsfeld zwischen genetischer Anlage und Umwelt überbrückt.
„Pathophysiognomik – Hinweisdiagnostik heute und morgen“ lautet das Workshopthema von Heilpraktiker Michael Münch. Der Gründer der Akademie für Physiognomische Psychologie in München, stellt die Lehre der organ- und funktionsspezifischen Zeichen im Gesicht vor. Sie gehört zu den Traditionsmethoden des Heilpraktikers und stellt eine wichtige Hinweisdiagnostik in der täglichen Praxis dar. Veränderungen der Gesichtshaut in der Farbe, Form, Spannung oder Strahlung geben Auskunft über die Vitalität und die Funktion eines Organs oder eines Organsystems. Der Nutzen der Pathophysiognomik liegt in der Früherkennung von Funktionsstörungen und Organerkrankungen, sowie in der Verlaufskontrolle der Therapie. Die Besonderheit der Pathophysiognomik liegt darin, dass sie sehr konkrete Aussagen auch bei Herz- und Kreislauferkrankungen erlaubt. Mit Hilfe der Augendiagnose durch eine digitale Gesichtsaufnahme zeigt wertvolle Hinweiszeichen bei der Anamnese auf, die es dem Therapeuten erlaubt, schon vor dem eigentlichen Auftreten von Symptomen geeignete therapeutische Maßnahmen zu ergreifen. Die Pathophysiognomik stellt eine einfache, kostengünstige und zeitsparende Diagnostik dar.
„i-health, das innovative Diagnose- und Therapiesystem in der Naturheilkunde“ lautet der Vortrag von Heilpraktiker und Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Heilpraktikerverbände, Dr. rer. nat. Klaus Zöltzer. Die Naturheilkunde hat in den letzten Jahrzehnten neue und innovative Verfahren entwickelt. Das i-health-System ist ein Beispiel und entwickelt das Verfahren der Elektroakupunktur weiter. Neben der energetischen Erfassung des Meridiansystems eines Patienten kann über bestimmte Lichtsignale und Akupunkturpunkte das Energiesystem wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Dabei sind in dem System viele Zusammenhänge aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) integriert. Das i-health-System dient u.a. zur Narbenentstörung, zur Stärkung erkrankter Organe, zur Entgiftung und zur Lösung von emotionalen Störungen oder Behandlung von Erkrankungen durch Erreger wie die Borreliose.
Der Heilpraktikerkongress ist eine Fachveranstaltung für Heilpraktiker, Therapeuten oder Heilpraktikeranwärter aus dem gesamten süddeutschen Raum. Im Mittelpunkt der zweitägigen Fachveranstaltung steht ein thematisch weitgefasstes und fachlich hervorragend besetztes Vortragsprogramm. Kompetente Referenten präsentieren Diagnose- und Therapiemethoden und informieren kompetent und verständlich über neue oder bewährte Heilverfahren. Die Themenpalette reicht von Arzneipolitik bis Genetik, vom Immunsystem bis hin zur Schmerztherapie. Auch Prävention durch gesunde Ernährung als Domäne der Naturheilkunde steht auf dem Programm.

Über Die Deutschen Heilpraktikerverbände (DDH):
Die DDH ist eine Gemeinschaftsinitiative der vier großen, bundesweiten Heilpraktiker-Berufs- und Fachverbände: Fachverband Deutscher Heilpraktiker (FDH), Freier Verband Deutscher Heilpraktiker (FVDH), Union Deutscher Heilpraktiker (UDH) und Verband Deutscher Heilpraktiker (VDH). Gemeinsam vertreten sie die überwiegende Mehrheit der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker in allen Fragen der Berufs-, Medizinal- und Standespolitik. Die DDH mit den Einzelverbänden ist damit der Ansprechpartner für Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker gegenüber der Politik, den Medien und Versicherungen.

Pressekontakt:
Monika Gerhardus
Deutscher Heilpraktikerkongress Karlsruhe 2011
Die Deutschen Heilpraktikerverbände
Kongressorganisation: Waldstr. 21, 61137 Schöneck
Telefon 06187-990603 • Fax 06187-9928075
Internet: http://null// • E-Mail: karlsruhe2011@ddh-online.de
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Mai 2011: Depressionen und Burn-out sind eine Last fr alle die Betroffenen, die Gesellschaft und die Volkswirtschaft

Schöneck/Karlsruhe, Mai 2011 – „Naturheilkunde - Bewährtes und Neues vereint“ heißt das Motto des diesjährigen Deutschen Heilpraktikerkongresses, der am 18. und 19. Juni 2011 zum 21. Mal in Folge im Karlsruher Messe- und Kongresszentrum (KMK) stattfindet.
Depressionen und psychische Erkrankungen belasten nicht nur die Seele der betroffenen Patienten und ihr Umfeld, sie bilden als Volkskrankheit auch eine Last für die Volkswirtschaft. Nach Berechnungen leiden rund vier Millionen Menschen in Deutschland unter psychischen Erkrankungen, Tendenz steigend. Einem aktuellen Report der Allianz-Versicherung zufolge, verursachen Depressionen jährlich einen volkswirtschaftlichen Schaden von 22 Milliarden Euro. 9,3 Milliarden Euro Schaden entstünden dadurch, dass erkrankte Menschen weiterhin zur Arbeit gingen, statt sich behandeln zu lassen. 2010 war fast jeder zehnte Fehltag darauf zurückzuführen; das ergab eine Analyse der Krankmeldungen von mehr als zehn Millionen Versicherten durch das Wissenschaftliche Institut der AOK. Nicht eingerechnet die zunehmenden Fälle von Burn-out und totaler Erschöpfung, die nicht zu den psychischen Erkrankungen zählen, aber hochgerechnet auf alle gesetzlich Versicherten mit 1,8 Millionen Fehltagen berechnet werden müssen. Psychische Erkrankungen scheinen nach wie vor in der Gesellschaft stigmatisiert zu sein und viele Betroffenen scheuen davor zurück, sich frühzeitig einem Therapeuten oder Heilpraktiker anzuvertrauen.
„Burn-out – neue Therapieoptionen“ heißt ein Vortrag von Heilpraktiker und Diplompädagoge Bernhard Deipenbrock. Als Modekrankheit eingestuft, hat sich das Burn-out-Syndrom zu einer ernsthaften Erkrankung mit weitreichenden Folgen entwickelt. Der Vortrag stellt fundiert die Ursachen, die Phasen, die Behandlungsmöglichkeiten und Möglichkeiten der Prävention dar. Primär werden naturheilkundliche Therapieoptionen und damit zusammenhängende neue und vielversprechende Ansätze dargestellt.

Stefanie Aufsatz, Heilpraktikerin und Lehrbeauftragte des FVDH für Psychosomatik, Holistische Heil-Energetik und Meditation, widmet sich dem Thema „Burn-out - der Infarkt der Seele“. Das „Ausgebrannt-Sein“ ist die letzte Phase einer Lebensentwicklung, die sich für die Betroffenen und ihr Umfeld meist unmerklich über eine lange Zeit hingezogen hat. Durch gesellschaftliche Vorgaben, das Ideal der ununterbrochenen Aktion und Dynamik wird ein Lebensgefühl suggeriert, das für Menschen nicht „artgerecht“ und unerfüllbar ist. Im Allgemeinen werden körperliche Anzeichen ernster genommen als seelische und/oder geistige. Der Vortrag zielt darauf, Bewusstsein zu schaffen für die Früherkennung des Burn- out-Syndroms.
Der Deutsche Heilpraktikerkongress ist eine Fachveranstaltung für Heilpraktiker, Therapeuten oder Heilpraktikeranwärter aus dem gesamten süddeutschen Raum. Im Mittelpunkt der zweitägigen Fachveranstaltung steht ein thematisch weitgefasstes und fachlich hervorragend besetztes Vortragsprogramm. Im Rahmen der Veranstaltung findet gleichzeitig eine Industrieausstellung mit Ausstellern biologisch-pharmazeutischer und medizinisch-technischer Unternehmen und Anbieter von naturheilkundlichen Produkten, Dienstleistungen und Geräten statt.

Über Die Deutschen Heilpraktikerverbände (DDH):
Die DDH ist eine Gemeinschaftsinitiative der vier großen, bundesweiten Heilpraktiker-Berufs- und Fachverbände: Fachverband Deutscher Heilpraktiker (FDH), Freier Verband Deutscher Heilpraktiker (FVDH), Union Deutscher Heilpraktiker (UDH) und Verband Deutscher Heilpraktiker (VDH). Gemeinsam vertreten sie die überwiegende Mehrheit der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker in allen Fragen der Berufs-, Medizinal- und Standespolitik. Die DDH mit den Einzelverbänden ist damit der Ansprechpartner für Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker gegenüber der Politik, den Medien und Versicherungen.

Pressekontakt:
Monika Gerhardus
Deutscher Heilpraktikerkongress Karlsruhe 2011
Die Deutschen Heilpraktikerverbände
Kongressorganisation: Waldstr. 21, 61137 Schöneck
Telefon 06187-990603 • Fax 06187-9928075
Internet: http://null// • E-Mail: karlsruhe2011@ddh-online.de

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18. Juni 2007: Deutscher Heilpraktikerkongress:

  • Die Naturheilkunde ist ein prosperierendes Marktsegment im deutschen Gesundheitswesen
  • Nach Umfragen wird die Naturheilkunde immer beliebter und geschätzter

Derzeit praktizieren aktiv rund 14.000 der etwa 20.000 in Deutschland lebenden Heilpraktiker. „Die Summe der Abrechnungen für Heilpraktikerbehandlungen belaufen sich pro Jahr auf rund eine Milliarde Euro. Das ist sogar eine nur vorsichtige Schätzung, die durchaus auch etwas höher ausfallen kann. Dazu kommen noch die Verschreibungen für naturheilkundliche Medikamente, die etwa 800 Mio. Euro im Jahresschnitt erreichen“, mit diesen beeindruckenden Zahlen eröffnete Monika Gerhardus als Organisatorin und Gastgeberin den diesjährigen Deutschen Heilpraktikerkongress in Karlsruhe. Unter dem Motto „Der Heilpraktiker - Kompetenz für traditionelle und neue Heilweisen“ trafen sich am vergangenen Wochenende zum siebzehnten Mal knapp 4.000 Heilpraktiker und Naturheilkundler aus ganz Deutschland in der badischen Metropole.

„Immer mehr Menschen greifen zu Naturheilmitteln“, lautete kurz und prägnant auch das Fazit des Eröffnungsvortrages von Dr. Edgar Piel, Meinungsforscher beim Institut für Demoskopie in Allensbach am Bodensee. Diese Entwicklung hat ihre Geschichte: 1970 waren es erst 52 Prozent der Bevölkerung. Wie die neuesten Daten der Allensbacher Langzeitstudie „Markt- und Werbeträger-Analyse“ belegen, benutzen heute im Krankheitsfall oder bei Befindlichkeitsstörungen mehr als 70 Prozent der Bürger Arzneimittel aus dem Naturheilmittelbereich. Erheblich dazu beigetragen hat der Trend zur Selbstmedikation.

Der typische Patient, der sich in die Behandlung eines Heilpraktikers begibt, entspricht ohne Abstriche dem Bild des deutschen Durchschnittsbürgers. Abweichend ist allenfalls das Verhältnis zwischen weiblichen und männlichen Patienten; mit gut 60 Prozent überwiegt der Frauenanteil in der Patientenschaft.

Bei zwei Drittel der Bevölkerung, so das Umfrageergebnis der Allensbacher Demoskopen, hat sich mittlerweile auch die Auffassung durch­ge­setzt:, dass man nicht gleich we­gen je­der Klei­nig­keit zum Arzt zu gehen müsse. Nach Angaben von Dr. Piel sag­ten das vor 30 Jahren 44 Pro­zent, heu­te schon 66 Pro­zent der Befragten. Besonders die Furcht vor Ne­ben­wir­kun­gen che­mi­scher Arz­nei­mit­tel macht den positiven Trend hin zur Naturmedizin deut­lich. 38 Pro­zent der Be­völ­ke­rung ­schätzen die negativen Ne­ben­wir­kun­gen der modernen Pharmazie als „groß“ ein. Bei den Na­tur­heil­mit­teln wird das Risiko da­ge­gen nur von ei­nem Pro­zent der Befragten als “groß" ein­ge­stuft. 82 Prozent der Verwender von Naturheilmitteln halten die Gefahr von Nebenwirkungen sogar nur für “gering”.

Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hatte im November vergangenen Jahres 1.000 Bundesbürger über ihr Wissen und ihre Einstellungen zur Homöopathie befragt. Ergebnis: Für etwa 75 Prozent der Befragten war Homöopathie ein fester Begriff – zehn Prozentpunkte mehr als zehn Jahre zuvor. Jeder fünfte Befragte vertraut dabei dieser Therapieform voll und ganz.

Die aktuellen Ergebnisse belegen eindrucksvoll, dass die Naturmedizin für eine immer größere Zahl von Menschen mittlerweile unverzichtbar geworden ist: 81 Prozent der Bundesbürger würden die Naturmedizin im Falle einer Erkrankung einem rein chemisch definierten Medikament vorziehen, 92 Prozent versprechen sich sogar eine bessere Wirksamkeit und weniger Nebenwirkungen. Dabei steht die Tendenz, mehr und mehr auf Naturheilmittel zurückzugreifen, im direkten Zusammenhang mit einem kulturellen Wandel im Alltag, in dessen Verlauf die "kleinen privaten Netze der Kommunikation“ mehr und mehr an Bedeutung gewonnen haben. Rund jeder zweite Befragte vertraut beim Thema Naturmedizin den Heilpraktikern – in etwa auf gleicher Linie mit dem Arzt und Apotheker. In vergleichbarer Größenordnung liegt selbst der Rat aus der Familie, dem Freundes- oder Bekanntenkreis.

Naturmedizin ist der großen Mehrheit der Bevölkerung vertraut. Neben der breit genutzten Homöopathie haben jeweils fast 40 Prozent der Befragten häufig oder sogar sehr häufig auch auf phytotherapeutische Medikamente oder auf die Einnahme von Vitaminen, Mineralstoffen oder Spurenelementen zurückgegriffen. Naturheilmittel dienen dabei vornehmlich zur Vor­beu­gung und Stärkung des Immunsystems und bei Befindlichkeitsstörungen. Für eine "gute und gesicherte Qualität" sind mehr als drei Viertel der Befragten bereit, zusätzliches Geld auszugeben. Bei naturmedizinischen Produkten asiatischer Herkunft sind deutsche Patienten allerdings misstrauisch und skeptisch, ob die importierte Naturheilmedizin aus dem fernen Osten auch deutschen Qualitätsanforderungen entspricht. An zwei Veranstaltungstagen offerierte der diesjährige Deutsche Heilpraktikerkongress ein umfangreiches Vortrags- und Seminarprogramm.
Insgesamt rund fünfzig Referenten waren dazu aus dem gesamten Bundesgebiet angereist. Die weitgefasste Themenpalette des Vortragsprogramms reichte von Allergien, über das Immunsystem bis hin zur Schmerzbehandlung. Auch die gesunde Ernährung als präventive Gesundheitsmaßnahme wurde während des Kongresses als gezielte Maßnahme der Naturheilkunde behandelt.

Die DDH als Zusammenschluss der sechs größten Heilpraktikerverbände - Bund Deutscher Heilpraktiker (BDH), Fachverband Deutscher Heilpraktiker (FDH), Freie Heilpraktiker (FH), Freier Verband Deutscher Heilpraktiker (FVDH), Union Deutscher Heilpraktiker (UDH) und Verband Deutscher Heilpraktiker (VDH) - vertritt rund 90 Prozent aller deutschen Heilpraktiker und gilt damit als maßgeblicher Ansprechpartner in allen berufsständischen Fragen.
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4. Juni 2007: Natrliches Heilen beruht auf langer Tradition

17. Heilpraktikerkongress am 16./17. Juni in Karlsruhe

Zu allen Zeiten, in allen Kulturen gab es Menschen mit einer besonderen „Begabung“. Sie konnten erkrankten Mitmenschen erfolgreich Hilfe leisten, sie konnten Krankheiten erkennen, lindern oder sogar heilen. Auch heute noch gilt diese besondere Fähigkeit, die viel Gelerntes aber auch viel Erfahrung erfordert, als wünschenswerte Eigenschaft für den Beruf des Heilpraktikers. Darüber hinaus gehört selbstverständlich das umfängliche Wissen um die natürlichen Heilverläufe und die von der Natur gegebenen Selbstheilungskräfte dazu. In unserem Kulturkreis fußt die Naturheilkunde, auf die sich der moderne und gut ausgebildete Heilpraktiker bis heute beruft, auf den Säftelehren des griechischen Altertums, wonach alle Krankheitserscheinungen als Ausdruck einer schlechten Mischung der vier Körpersäfte (Blut, Schleim, gelbe Galle und schwarze Galle) diagnostiziert wurden. Dafür stehen seit dem Mittelalter beispielhaft folgende bemerkenswerte Naturheilkundler:

- Äbtissin Hildegard von Bingen als namhafteste Vertreterin der Klostermedizin, deren Heil kunde aber auch von tiefer Mystik durchdrungen war;

- Paracelsus als Vertreter einer universellen und breitgefächerten heilkundlichen Tätigkeit über die Alchemie bis zur Spagyrik, der Wissenschaft vom Leben in der Materie, - Bauer Vincenz Prießnitz als Begründer der Wasserheilkunde und Erfinder des heute noch geschätzten Prießnitz-Wickels;

- Fuhrmann Johann Schroth als Vertreter des Heilfastens und der Diätetik mit seiner Sch roth-Kur;

- Pfarrer Sebastian Kneipp, der für die Erneuerung und Erweiterung der Wasserheilkunde sowie für eine gesunde Lebensweise steht, u.a. mit seinem Grundlagenwerk "So sollt Ihr leben" und nicht zuletzt

- Pastor Emanuel Felke, der wegen seiner Lehmbäder den Beinamen "Lehmpastor" erhielt.

Gerade Pastor Felke kann in besonderer Weise wegen seiner breitgefächerten naturheilkundlichen Tätigkeit als „Vater der Heilpraktiker“ bezeichnet werden. Seine Schwerpunkte lagen auf den für Heilpraktiker typischen Verfahren wie Augendiagnose, Pflanzenheilkunde und Homöopathie.

Im 19. Jahrhundert gehen akademisch-ärztliche Medizin und Naturheilkunde in ihren Vorstellungen von Krankheit und Gesundheit getrennte Wege. Als Reaktion auf die neue wissenschaftliche Medizin formierte sich gegen Ende des Jahrhunderts die empirische Heilkunde mit dem Gebot neu, in ihren Heilweisen den Weg der Natur nachzuvollziehen, möglichst natürlich zu behandeln, auf jeden Fall aber nicht zu schaden. Zeitgleich formierten sich ab Mitte des 19. Jahrhunderts die unterschiedlich orientierten Heilkundigen zu einem Berufsstand. Volksgesundheitsbewegungen sowie die Gründung von Ausbildungsstätten und Berufsverbänden waren bereits vor 130 Jahren ein eindeutiges Indiz für die Entstehung dieses neuen Berufes.

Die Homöopathie Samuel Hahnemanns, die in der wissenschaftlichen Medizin praktisch keinen Stellenwert hatte, wurde von Anfang an von diesen naturheilkundlich orientierten Heilkundigen anerkannt und in ihre heilkundliche Tätigkeit integriert, was ihr wesentlich zu der heutigen Verbreitung und Popularität verhalf.

Mit der Einführung des Heilpraktikergesetzes im Jahre 1939 wurde dem Kompetenzgerangel seitens der Schulmedizin gegen den Widerstand der Heilpraktiker ein abruptes Ende gesetzt. Das Heilpraktikergesetz führte den Erlaubniszwang ein, schuf aber die gesetzliche Berufsbezeichnung „Heilpraktiker“. Die nationalsozialistische Regierung wollte jedoch mit der Einführung des Heilpraktikergesetzes den Berufsstand der Heilpraktiker auf lange Sicht beseitigen und ein Ärztemonopol einführen, deshalb wurde dem Berufsstand zusätzlich eine totale Nachwuchssperre auferlegt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Heilpraktikergesetz für die Länder der drei westlichen Besatzungszonen zum Bundesrecht und die Nachwuchssperre wurde aufgehoben. Das Heilpraktikergesetz wurde damit die rechtliche Grundlage für die „Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde ohne als Arzt bestallt zu sein“. Seit dem Fall der Berliner Mauer im Jahr 1989 und der Bildung der neuen Bundesrepublik Deutschland hat der Beruf des Heilpraktikers wieder in allen deutschen Bundesländern eine Zukunft. Sowohl die Berufsausbildung als auch der Berufsalltag haben sich seitdem stark verändert – immer mehr in Richtung eines selbständigen Heilberufes als Alternative zum niedergelassenen Arzt.

Unter dem Motto „Der Heilpraktiker - Kompetenz für traditionelle und neue Heilweisen“ findet am 16. und 17. Juni 2007 der diesjährige Deutsche Heilpraktikerkongress 2007 im Karlsruher Messe- und Kongresszentrum (KMK) statt. Zum siebzehnten Mal treffen sich Heilpraktiker und Naturheilkundler aus ganz Deutschland in der badischen Metropole. Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung, die eine Gemeinschaftsveranstaltung der

sechs mitgliederstärksten Heilpraktikerverbände ist, steht ein umfangreiches und fachlich hervorragend besetztes Vortrags- und Sem inarprog ramm. Die weitgefasste Themenpalette des Vortragsprogramms reicht von Allergien, über das Immunsystem bis hin zur Schmerzbehandlung. Auch die gesunde Ernährung als präventive Gesundheitsmaßnahme wird während des Kongresses als gezielte Maßnahme der Naturheilkunde behandelt. Die Veranstalter, die Deutschen Heilpraktiker Verbände (DDH) erwarten ca 4.000 Besucher zu dem zweitägigen Fachkongress.

Die DDH vertritt rund 90 Prozent aller deutschen Heilpraktiker und gilt damit als maßgeblicher Ansprechpartner in allen berufsständischen Fragen.
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1. Juni 2007: "Heilpraktiker - Kompetenz fr traditionelle und neue Heilweisen

17. Heilpraktikerkongress am 16./17. Juni in Karlsruhe

Unter dem Motto „Der Heilpraktiker - Kompetenz für traditionelle und neue Heilweisen“ findet am 16. und 17. Juni 2007 der diesjährige Deutsche Heilpraktikerkongress 2007 im Karlsruher Messe- und Kongresszentrum (KMK) statt.

Zum siebzehnten Mal treffen sich Heilpraktiker und Naturheilkundler aus ganz Deutschland in der badischen Metropole. Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung, die eine Gemeinschaftsveranstaltung der sechs mitgliederstärksten Heilpraktikerverbände ist, steht ein umfangreiches und fachlich hervorragend besetztes Vortrags- und Seminarprogramm. Insgesamt rund fünfzig Referenten aus dem gesamten Bundesgebiet haben ihre Teilnahme zugesagt.

Die weitgefasste Themenpalette des Vortragsprogramms reicht von Allergien, über das Immunsystem bis hin zur Schmerzbehandlung. Auch die gesunde Ernährung als präventive Gesundheitsmaßnahme wird während des Kongresses als gezielte Maßnahme der Naturheilkunde behandelt.

Die Veranstalter, die Deutschen Heilpraktiker Verbände (DDH) als Zusammenschluss der sechs größten Heilpraktikerverbände Bund Deutscher Heilpraktiker (BDH), Fachverband Deutscher Heilpraktiker (FDH), Freie Heilpraktiker (FH), Freier Verband Deutscher Heilpraktiker (FVDH), Union Deutscher Heilpraktiker (UDH) und Verband Deutscher Heilpraktiker (VDH), erwarten mehr als 4.000 Besucher zu dem zweitägigen Fachkongress.

Im Rahmen der Veranstaltung findet parallel im Foyer und auf den Geschossen der Stadthalle eine Industrieausstellung mit rund 300 Ausstellern biologisch-pharmazeutischer und medizinisch-technischer Unternehmen und Anbieter von naturheilkundlichen Produkten, Dienstleistungen und Geräten.

DDH vertritt rund 90 Prozent aller deutschen Heilpraktiker und gilt damit als maßgeblicher Ansprechpartner in allen berufsständischen Fragen.
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